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Einen richtigen Umgang schulen durch Wassergewöhnung und Wasserbewältigung

Nicht selten weisen Kinder das Deutsche Schwimmabzeichen -Seepferdchen- vor, sind aber nach wie vor unsicher im Umgang mit dem Wasser. Beispielsweise wird der Kopf beim Schwimmen nach oben gerissen, um jegliche Spritzer im Auge zu vermeiden. Dies führt zu einer senkrechten Wasserlage und damit zu einer erschwerten Weiterentwicklung der Schwimmfähigkeit.

Im Rahmen der Wassergewöhnung und Wasserbewältigung werden Voraussetzungen geschaffen, die für den Lernprozess des Schwimmens unentbehrlich sind. Das Tauchen, Schweben, Auftreiben, Springen, Gleiten, Fortbewegen und die Kopfsteuerung sind elementare Fähigkeiten für einen sicheren Umgang mit dem Wasser. Diese stehen in enger Verbindung zueinander und können in Spielformen sogar gleichzeitig geschult werden.

Schon im Säuglingsalter können die ersten Erfahrungen mit den Grundvoraussetzungen gemacht werden, aber auch als erfahrener Schwimmer können die Fähigkeiten bis hin zum Leistungssport ausgebaut werden.