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Schwimmkurse

Die zusätzliche Teilnahme an einem Schwimmkurs in einem Verein, Schwimmschule etc. ist außerdem eine große Unterstützung und in jedem Fall zu empfehlen.

Dabei entstehen entscheidende Fragen:

  • Was sind die Vorteile eines Schwimmkurses?
  • Ab welchem Alter ist es sinnvoll einen Kurs aufzusuchen?
  • Welche Schwimmart soll mein Kind als Erstes erlernen?
  • Woran erkenne ich einen guten Schwimmkurs?

Vorteile

  • Individuelle Förderung durch kleine Gruppen
  • Spielerisches Erlernen des richtigen Umganges mit dem Wasser
  • Entwicklung von sozialem Verhalten anderen Kindern gegenüber
  • Vertrauen entwickeln in sich und in andere

Alter

Es ist nie zu früh Ihrem Kind das Element Wasser näher zu bringen. Je nach Alter werden spezielle Kurse angeboten:
  • Babyschwimmen
  • Klein(st)kinderschwimmen
  • Schwimmkurse für Unerfahrene, für Fortgeschrittene und für Schwimmer

Eine Beratung bezüglich der passenden Kurswahl bekommen Sie bei den entsprechenden Vereinen oder Schwimmkursanbietern.

Schwimmart

Während Ihrer Suche nach einem Schwimmkurs, werden Sie feststellen, dass unterschiedliche Anfängerschwimmarten gelehrt werden. Dabei ist keine Technik richtig oder falsch, sondern bezieht sich auf die unterschiedlichen Schwerpunkte.

 

Das traditionelle Brustschwimmen vereinfacht die Orientierung über Wasser und ist besonders beliebt bei jüngeren und ängstlichen Kindern. Die komplexe Beinbewegung erfordert allerdings eine sehr geschulte Vermittlung.

 

Das Kraulschwimmen ist durch die natürliche Bewegungsform leichter zu koordinieren. Die Wasserlage und die Ausatmung unter Wasser erfordern jedoch einen sicheren Umgang mit dem Wasser.

 

Beim Rückenschwimmen ist die Atmung zwar frei über dem Wasser gerichtet, dagegen fällt es manchen Kindern aufgrund mangelnder Wassergewöhnung schwer, sich in die Rückenlage zu legen. Hinzu kommt eine hohe Anforderung an das Orientierungsvermögen.

 

Unbestritten ist jedoch, dass sich die Kinder den Unterschieden in den Schwimmarten bewusst sein sollen. Dann kann jedes Kind bei einem guten Schwimmkurs das Schwimmen lernen.

Guter Schwimmkurs

  • Kleine Gruppen bis zu 10 Teilnehmern
  • Gute Qualifizierung bzw. Erfahrung der Kursleiter/innen
  • Kindgerechte und spielerische Vermittlung
  • Gutes Einfühlungsvermögen der Kursleiter/innen, viel Lob und Aufmunterung
  • Einbeziehen der Kinder in Lernprozesse
  • Laufende Weiterentwicklung der Grundvoraussetzungen im Schwimmen:
    Tauchen (mit offenen Augen),
    Springen (im und ins Flach-/Tiefwasser),
    Atmen (Rhythmisches Ausatmen unter Wasser und Einatmen über Wasser),
    Gleiten (wie eine Rakete in Bauch- und Rückenlage),
    Schweben (wie ein Seestern in Bauch- und Rückenlage),
    Auftreiben (ins Wasser springen, sich klein machen wie eine Qualle und an die Wasseroberfläche auftreiben, danach allmählich Luft ausatmen, um zum Boden abzusinken)
    Sicheres Fortbewegen (im Flach- und Tiefwasser)