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Schwimmförderunterricht

Defizite in der motorischen Entwicklung von Kindern werden immer häufiger. In den letzten 25 Jahren hat sich die motorische Fähigkeit der Kinder um 10 Prozent reduziert. Außerdem gelten 10 bis 20 Prozent der Kinder als übergewichtig. Grund dafür ist oft die mangelnde Bewegung. 60 bis 90 Minuten pro Tag sollen sich Kinder moderat bewegen. Laut der deutschlandweiten Studie MoMo erfüllen allerdings nur ein Drittel der 4- bis 7-Jährigen diese Kriterien.

 

Diese Entwicklung führt natürlich auch dazu, dass Kindern die Basisqualifikationen zum Schwimmen lernen fehlen.

 

Kindern, die in ihrem Fähigkeitsniveau von dem allgemeinen Klassenniveau abweichen, und dieses nach Einschätzung der jeweiligen Lehrkraft im Rahmen des Schwimmunterrichtes auch nicht erreichen können, wird ein spezieller Schwimmförderunterricht angeboten. Es handelt sich hier um eine freiwillige, zusätzliche Maßnahme außerhalb des normalen Schulunterrichts. 

Der Schwimmförderunterricht wird von qualifizierten Assistenzkräften durchgeführt.

 

Der Schwimmförderunterricht ist in der Regel im offenen Ganztag platziert, aber auch für Kinder außerhalb dieses Angebotes zugänglich. Die Organisation wird von "Sicher schwimmen!" in Zusammenarbeit mit den OGTS-Trägern übernommen.